ETF Sparplan Rechner

ETF Sparplan Rechner 2026

Was wäre, wenn dein Geld genauso hart arbeitet wie du?
Berechne deinen ETF-Sparplan. Mit echten ETF-Kursdaten, korrekter deutscher Steuerberechnung und einem ehrlichen Blick auf deine finanzielle Zukunft.

Endkapital (netto)

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Dein Jahrgang
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Was danach kommt, überrascht die meisten.

Vermögensentwicklung

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Dein Vermögen ist aufgebaut — und jetzt?

Wie viel kannst du dir monatlich auszahlen?

Entnahme-Strategie
Entnahmedauer
Rendite in Entnahmephase
Erweiterte Einstellungen
Aktienanteil

Beeinflusst die Steuer: Aktien erhalten 30 % Teilfreistellung, Anleihen 0 %.

Kleiner Unterschied — riesige Wirkung

Was passiert, wenn du nur eine Kleinigkeit änderst?

Szenario A (aktuell)

Endkapital0 €
Eingezahlt0 €
Wertzuwachs0 €
Effektiv0,0 % p.a.

Szenario B (+50 €/Monat)

Endkapital636 €
Eingezahlt600 €
Wertzuwachs36 €
Effektiv11,25 % p.a.
+636 €(+0%)

+50 €/Monat bringt dir 636 € mehr.

Das ist etwa ein Kaffee pro Tag weniger.

Der beste Moment zum Starten war vor Jahren.

Der zweitbeste: jetzt.

Was wäre passiert, wenn du vor 10 jahren gestartet hättest? 0 €/Monat in den MSCI World.

Eingezahlt
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Heutiger Wert
0 €
Gewinn
+0 €
Reale Rendite
0,0% p.a.

Vergangene Renditen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Die Simulation berücksichtigt keine Transaktionskosten oder Steuern.

Dein Datum der Freiheit (FIRE)

Ab wann reicht dein Vermögen — auf den Monat genau.

Schneller mit höherer Sparrate:

200 €/Monat34 Jahre (2060)
400 €/Monat28 Jahre (2054)

Deine FIRE-Zahl

685.714 €

= 29× dein Jahresbedarf (24.000 €/Jahr)

Februar 2086

Bei 0 €/Monat erreichst du das in 60 Jahren.

Wie lange hält das Kapital?

Theoretisch für immer

Entnahme pro Monat

2.000 €

Entnahme pro Jahr

24.000 €

Du entnimmst nur die Erträge — das Kapital selbst bleibt bestehen. Niedrigere Entnahmerate = höhere FIRE-Zahl, weil du mehr Kapital brauchst, um denselben Betrag sicher zu entnehmen. Dafür hält das Depot theoretisch für immer.

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um ETF-Sparpläne, Steuern und Vermögensaufbau.

Eine gängige Faustregel: Spare 10–20 % deines Nettoeinkommens. Für Berufseinsteiger können schon 50–100 € pro Monat einen großen Unterschied machen. Bei 200 € monatlich und 8 % Rendite hast du nach 30 Jahren über 280.000 € im Depot. Wichtiger als die Höhe ist die Regelmäßigkeit — starte lieber mit weniger und erhöhe schrittweise. Die meisten Broker ermöglichen Sparpläne bereits ab 25 €.

Die Teilfreistellung ist ein Steuervorteil für Aktien-ETFs (mit mehr als 51 % Aktienanteil): 30 % deiner Erträge sind komplett steuerfrei. Statt 26,375 % Abgeltungssteuer zahlst du effektiv nur etwa 18,46 %. Bei 10.000 € Gewinn sparst du so rund 790 € Steuern gegenüber einem Produkt ohne Teilfreistellung. Alle gängigen Welt-ETFs wie MSCI World oder FTSE All-World profitieren automatisch davon.

Die Vorabpauschale ist eine jährliche Steuervorauszahlung auf ETF-Erträge, eingeführt 2018. Die Berechnung: Depotwert am Jahresanfang × Basiszins (2026: 3,20 %) × 0,7 = Basisertrag. Sie kann nie höher als der tatsächliche Wertzuwachs sein. Bei 50.000 € Depotwert beträgt der Basisertrag maximal 1.120 €. Für Aktien-ETFs gilt dann noch die 30 % Teilfreistellung — steuerpflichtig sind also nur 784 €. Abzüglich Freistellungsauftrag (1.000 € für Singles) fällt in diesem Beispiel keine Steuer an. Bei Verkauf wird die bereits gezahlte Vorabpauschale angerechnet — keine Doppelbesteuerung.

Der Sparerpauschbetrag beträgt 1.000 € pro Jahr für Singles und 2.000 € für Ehepaare. Kapitalerträge bis zu dieser Grenze sind komplett steuerfrei. Richte den Freistellungsauftrag bei deinem Broker ein — bei thesaurierenden ETFs wird er automatisch auf die Vorabpauschale angerechnet. Tipp: Hast du mehrere Depots, verteile den Freibetrag auf die Broker mit den höchsten erwarteten Erträgen.

Ja, eine jährliche Erhöhung der Sparrate — zum Beispiel um 2 % pro Jahr, angepasst an Gehaltserhöhungen — verstärkt den Zinseszinseffekt spürbar. Bei 200 € Startsparrate mit 2 % jährlicher Dynamik zahlst du über 30 Jahre etwa 97.000 € ein statt 72.000 €. Das Endvermögen steigt dabei überproportional, weil die höheren Beiträge noch vom Zinseszins profitieren. In unserem Rechner kannst du den Effekt direkt vergleichen.

Für Einsteiger empfehlen die meisten Finanzexperten einen breit gestreuten Welt-ETF: Der iShares Core MSCI World (IE00B4L5Y983) mit 0,20 % TER oder der Vanguard FTSE All-World (IE00BK5BQT80) mit 0,22 % TER. Beide investieren in hunderte Unternehmen weltweit. Der MSCI World erzielte in den letzten 10 Jahren durchschnittlich über 8 % Rendite pro Jahr. Wähle einen thesaurierenden ETF — dann werden Erträge automatisch reinvestiert.

Der beste Zeitpunkt ist jetzt. Je früher du startest, desto länger wirkt der Zinseszinseffekt. Ein Beispiel: Wer mit 25 startet und 200 € monatlich spart, hat mit 55 rund 283.000 € (bei 8 % Rendite). Wer erst mit 35 anfängt, erreicht in 20 Jahren nur etwa 117.000 € — weniger als die Hälfte. 'Time in the Market' schlägt 'Timing the Market': Es gibt keinen perfekten Einstiegszeitpunkt.

Kirchensteuer erhöht die Abgeltungssteuer von 26,375 % auf 27,819 % (8 % in Bayern/Baden-Württemberg) oder 27,995 % (9 % im Rest Deutschlands). Nach Teilfreistellung liegt die effektive Belastung bei 19,47 % bzw. 19,60 % statt 18,46 %. Bei 100.000 € Gewinn macht der Unterschied rund 1.000–1.100 € aus. Unser Rechner berücksichtigt die Kirchensteuer automatisch in der Berechnung.

Bei einem Börsencrash verliert dein Depot vorübergehend an Wert — das ist normal. Der MSCI World hat in der Coronakrise 2020 kurzfristig über 30 % verloren, sich aber innerhalb weniger Monate vollständig erholt. Das Wichtigste: Nicht verkaufen! Bei einem Sparplan kaufst du während eines Crashs sogar günstiger ein (Cost-Average-Effekt). Historisch betrachtet hat sich der MSCI World nach jedem Crash erholt und neue Höchststände erreicht.

Beide haben ihre Berechtigung. Tagesgeld bietet Sicherheit und Liquidität für deinen Notgroschen (3–6 Monatsgehälter). Für den langfristigen Vermögensaufbau (über 10+ Jahre) ist ein ETF-Sparplan deutlich überlegen: Der MSCI World erzielte historisch 7–9 % p.a., Tagesgeld liegt aktuell bei 1–3 % (Aktionsangebote für Neukunden bis 3,2 %, Standardzinsen oft darunter). Bei 200 € monatlich über 30 Jahre ergibt das den Unterschied zwischen rund 283.000 € (ETF, 8 %) und 116.000 € (Tagesgeld, 2,5 %).

Die 4-%-Regel stammt aus der Trinity-Studie und besagt: Du kannst jährlich 4 % deines Vermögens entnehmen (inflationsbereinigt), ohne dass es in 30 Jahren aufgebraucht wird. Bei 300.000 € wären das 12.000 € im Jahr oder 1.000 € pro Monat. Für Deutschland empfehlen Experten eine konservativere Rate von 3–3,5 %, da die Steuerlast höher ist. In unserem Rechner kannst du die Entnahmephase mit verschiedenen Raten simulieren.

Die Formel ist einfach: Deine jährlichen Ausgaben geteilt durch deine sichere Entnahmerate. Brauchst du 2.000 € im Monat (24.000 € im Jahr) und rechnest mit 3,5 % Entnahmerate, liegt deine FIRE-Zahl bei rund 686.000 €. Bei 3.000 € monatlichem Bedarf brauchst du etwa 1.029.000 €. Das klingt viel, aber mit einem langfristigen ETF-Sparplan und dem Zinseszinseffekt ist es erreichbar — probiere verschiedene Szenarien in unserem Rechner aus.