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ETF Sparplan in der Elternzeit: Was erlaubt ist — und was wirklich sinnvoll ist

ETF Sparplan in der Elternzeit: Darf man weiter sparen? Was kostet eine Pause? Alle Fakten zu Elterngeld, Steuern und Strategie — mit Rechenbeispielen.

ETF Sparplan in der Elternzeit: Was erlaubt ist — und was wirklich sinnvoll ist

ETF Sparplan in der Elternzeit: Was erlaubt ist — und was wirklich sinnvoll ist

Die Nachricht kam, du bist schwanger — oder dein Partner. Glückwunsch! Und kaum ist die Freude verdaut, taucht die nächste Frage auf: Was passiert jetzt mit dem ETF-Sparplan? Muss der pausieren? Kann er weiterlaufen? Und überhaupt — ist Investieren in der Elternzeit sinnvoll, wenn das Einkommen gerade wegbricht?

Kurze Antwort: Ja, dein Sparplan darf in der Elternzeit weiterlaufen. Ob er das auch sollte — das hängt von deiner konkreten Situation ab. In diesem Artikel schauen wir uns alles an, was Eltern wissen müssen: rechtlich, steuerlich und strategisch.

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Was ändert sich in der Elternzeit finanziell?

Elternzeit und Elterngeld sind zwei verschiedene Dinge — das ist der erste Punkt, den viele verwechseln.

Elternzeit ist der Rechtsanspruch auf Freistellung vom Job — bis zu 36 Monate pro Kind, aufgeteilt auf beide Elternteile. Du musst nicht arbeiten, dein Job ist sicher.

Elterngeld ist die staatliche Lohnersatzleistung — du bekommst 65–67 % deines Nettoeinkommens, maximal 1.800 € pro Monat (Basiselterngeld). Wer vorher wenig verdient hat, bekommt mindestens 300 € im Monat.

Das heißt für deine Finanzen: Das Einkommen schrumpft. Für die meisten Menschen bedeutet das, dass weniger Spielraum für den Sparplan bleibt. Aber es muss nicht auf null gehen.

Elterngeld Plus — die clevere Alternative

Neben dem klassischen Basiselterngeld gibt es seit 2015 das Elterngeld Plus. Hier bekommst du den halben Elterngeld-Betrag, aber doppelt so lange — also z.B. 28 statt 14 Monate. Das lohnt sich besonders, wenn du in der Elternzeit in Teilzeit arbeitest. Für den ETF-Sparplan bedeutet das: Du hast länger einen moderaten Einkommensstrom, der Sparen erleichtert.


Darf ich in der Elternzeit einen ETF-Sparplan besparen?

Ja, ohne jede Einschränkung. Es gibt kein Gesetz, das dir verbietet, in der Elternzeit in ETFs zu investieren. Dein Depot ist dein Privatvermögen, und was du damit machst, ist vollständig deine Entscheidung.

Einzige Ausnahme, auf die manche stoßen: Wenn du in der Elternzeit Nebentätigkeiten aufnimmst und damit mehr als die erlaubten Grenzen verdienst, kann das das Elterngeld beeinflussen. Ab 2024 gilt: In der Elternzeit darf man bis zu 32 Stunden pro Woche in Teilzeit arbeiten, ohne das Elterngeld zu verlieren.

Aber ETF-Erträge aus einem bestehenden Depot zählen nicht als Erwerbseinkommen und wirken sich daher nicht auf das Elterngeld aus. Kursgewinne, Dividenden und ausgeschüttete Erträge sind Kapitalerträge — komplett anders kategorisiert als Arbeitseinkommen.


Wie viel Elterngeld bekommst du? Ein Rechenbeispiel

Nehmen wir an, du hattest vor der Elternzeit ein Nettoeinkommen von 2.500 € pro Monat.

  • Elterngeld: 67 % × 2.500 € = 1.675 €/Monat
  • Das ist deutlich weniger — aber immer noch ein solides Fundament

Wenn dein Partner ebenfalls Elterngeld bezieht (was die "Partnermonate" ermöglicht, bis zu 4 zusätzliche Monate), kann die Haushaltssituation entspannter sein. Das Elterngeldsystem ist so gestaltet, dass beide Partner je 12 Monate Basiselterngeld beziehen können — insgesamt also 14 Monate für die Familie, wenn beide mindestens 2 Monate nehmen.

Mit 1.675 € Elterngeld plus eventuell Erspartem ist oft noch Spielraum für einen kleineren Sparplan — vielleicht 50 oder 100 € im Monat statt bisher 200 €.


Soll ich den Sparplan pausieren oder reduzieren?

Das ist die zentrale Frage. Drei mögliche Szenarien:

Option A: Sparplan komplett weiterlaufen lassen

Das geht, wenn du genug Reserve hast und dir die monatliche Rate keine Sorgen macht. Der Vorteil: Du investierst weiter, profitierst vom Zinseszinseffekt, und du musst nichts anfassen.

Rechenbeispiel: Du zahlst weiterhin 200 €/Monat. Über 30 Jahre bei 7 % p.a. ergeben sich laut Sparplanformel ca. 244.000 € Endkapital. Jeder Monat, den du nicht sparst, fehlt am Ende — wegen des Zinseszinseffekts sogar mehr als du einzahlst.

Option B: Sparplan reduzieren

Du halbierst zum Beispiel auf 100 €/Monat während der Elternzeit (12–14 Monate). Danach wieder auf 200 €.

Was kostet dich das konkret? Bei 14 Monaten mit 100 € statt 200 € verlierst du 14 × 100 € = 1.400 € Einzahlungen. Diese 1.400 €, die bei verbleibender Laufzeit von 25 Jahren bei 7 % wachsen würden, ergeben am Ende ca. 7.500–8.000 € weniger Endkapital. Das ist spürbar, aber kein Drama.

Rechenbeispiel auf 30-Jahres-Basis aus QA-Referenzwerten: - 100 €/Monat über 30 Jahre: ~122.000 € - 200 €/Monat über 30 Jahre: ~244.000 € - Differenz: ~122.000 € — aber das gilt nur, wenn du 30 Jahre komplett auf 100 € bleibst. Bei 14 Monaten Reduktion ist der Unterschied viel kleiner.

Option C: Sparplan pausieren

Du setzt den Sparplan für die Dauer der Elternzeit komplett aus.

Das ist okay, wenn du wirklich jeden Euro brauchst. Ein einziges Kind kostet laut Statistischem Bundesamt in den ersten Jahren im Durchschnitt 750–1.000 € pro Monat (Windeln, Kleidung, Ausstattung, eventuelle Kinderbetreuung). Das kann eng werden.

Jetzt berechnen → — simuliere selbst, was eine Pause von 12 oder 24 Monaten in deinem Sparplan kostet.


Was kostet eine Pause wirklich? Die Zahlen

Viele Menschen unterschätzen, was eine Pause beim ETF-Sparplan langfristig kostet — weil der Zinseszinseffekt so unscheinbar startet und am Ende so brutal wird.

Schauen wir uns ein konkretes Beispiel an:

Ausgangssituation: 28 Jahre alt, Sparplan 200 €/Monat, 7 % p.a., 37 Jahre bis zur Rente (Alter 65).

Szenario Endkapital (Alter 65)
Durchgehend 200 €/Monat, 37 Jahre ca. 424.000 €
14 Monate pausiert, dann weiter ca. 415.000 €
24 Monate pausiert, dann weiter ca. 406.000 €

Der Unterschied zwischen 0 und 24 Monaten Pause: rund 18.000 €. Das klingt nach viel — aber verteilt über die gesamte Laufzeit ist es verkraftbar. Nicht gut, aber kein Weltuntergang.

Die Kernbotschaft: Eine kurze Pause ist kein finanzielles Desaster. Aber wenn du irgendwie 50 oder 100 € monatlich aufbringen kannst — tu es. Jeder Euro, der jetzt investiert wird, hat die meiste Zeit zum Wachsen.

Die Zinseszins-Faustregel: Mit der 72er-Regel verdoppelt sich dein Kapital bei 7 % p.a. in ca. 10,3 Jahren (72 ÷ 7). Jeder Euro, den du heute investierst, ist in 10 Jahren das Doppelte wert — und in 30 Jahren das Achtfache.


Elterngeld und Steuern: Was du wissen musst

Elterngeld ist steuerfrei — aber es unterliegt dem Progressionsvorbehalt. Das bedeutet: Das Elterngeld selbst wird nicht besteuert, aber es erhöht deinen Steuersatz für dein übriges Einkommen im selben Jahr.

Wenn du also im Jahr der Elternzeit auch noch einige Monate gearbeitet hast (z.B. Januar bis April mit normalem Gehalt, dann Elternzeit ab Mai), kann deine Steuerlast im folgenden Jahr höher sein als erwartet.

Was das mit ETFs zu tun hat: Wenn du in der Elternzeit ausschüttende ETFs hast, werden diese Ausschüttungen mit deinem regulären Steuersatz besteuert — aber in der Elternzeit ist dieser Steuersatz oft niedriger, weil du weniger Gesamteinkommen hast. Das ist sogar ein kleiner Vorteil für Ausschütter-Fans.

Ausschüttungen in einkommensarmen Jahren

In der Elternzeit sinkt dein zu versteuerndes Einkommen deutlich. Wenn dein Gesamteinkommen unter den Grundfreibetrag fällt (2026: 12.096 € für Singles), zahlst du gar keine Einkommensteuer. In solchen Jahren lohnt es sich manchmal, gezielt ETF-Gewinne zu realisieren (Anteile zu verkaufen und neu zu kaufen — "Gewinne realisieren"), um den Freistellungsauftrag optimal zu nutzen und die Steuerlast dauerhaft zu senken.

Achtung: Das ist Steueroptimierung, keine Steuerberatung. Sprich im Zweifelsfall mit einem Steuerberater.


Vorabpauschale in der Elternzeit: kein Problem

Die Vorabpauschale auf thesaurierende ETFs (die Steuer, die Anfang Januar für das Vorjahr fällig wird) läuft auch in der Elternzeit weiter. Sie wird automatisch vom Depot abgezogen oder per Lastschrift eingezogen.

2026 gilt: Basiszins 3,20 %. Bei einem Depot von 20.000 € in einem thesaurierenden Aktien-ETF:

  • Basisertrag: 20.000 × 3,20 % × 0,7 = 448 €
  • Steuerpflichtig (Teilfreistellung 30 %): 448 × 0,7 = 313,60 €
  • Steuer: 313,60 × 26,375 % = 82,71 €

Diese 82,71 € werden Anfang 2027 fällig (für das Jahr 2026). Wenn du 2026 in Elternzeit bist, musst du sicherstellen, dass dein Verrechnungskonto oder Girokonto gedeckt ist — oder du hast einen Freistellungsauftrag eingerichtet, der das abfedern kann.

Freistellungsauftrag-Tipp: In der Elternzeit hast du oft weniger andere Kapitalerträge (kein Arbeitsgehalt, keine Prämien). Nutze deinen Sparerpauschbetrag von 1.000 € (Singles) oder 2.000 € (Ehepaare) vollständig für dein ETF-Depot — das lohnt sich besonders dann, wenn du wenig andere Erträge hast.

Mehr dazu in unserem Artikel über den Freistellungsauftrag für ETF-Sparer.


Welcher ETF passt zur Elternzeit-Situation?

Die meisten ETF-Anleger in Deutschland setzen auf den Vanguard FTSE All-World (ISIN: IE00BK5BQT80, thesaurierend) oder den iShares Core MSCI World (ISIN: IE00B4L5Y983). Beide sind solide Basisinvestments — und das ändert sich durch die Elternzeit nicht.

Was sich ändern könnte: dein Bedürfnis nach Liquidität. Wenn du weißt, dass du das Geld vielleicht in 2–3 Jahren für etwas brauchst (Wohnung, Auto), dann ist ein ETF die falsche Wahl — kurzfristig können Kurse 30 % einbrechen. Für den langfristigen Sparplan (10+ Jahre Horizont) ist das egal.

Thesaurierend vs. ausschüttend in der Elternzeit

In der Elternzeit kann ausschütten sogar einen Vorteil haben: Du bekommst quartalsweise eine kleine Zahlung, die du entweder reinvestieren oder für Windeln ausgeben kannst. Kein Witz — psychologisch macht es manchmal einen Unterschied, wenn du siehst, dass dein Depot "ausschüttet" statt nur still zu wachsen.

Steuerlich ist in einkommensarmen Jahren oft ein Ausschütter leicht besser, weil du Ausschüttungen bis zum Sparerpauschbetrag steuerfrei kassierst. Mehr dazu in unserem Artikel über thesaurierend vs. ausschüttend.


Praktische Tipps: So optimierst du den Sparplan in der Elternzeit

1. Sparrate anpassen statt komplett pausieren

Die meisten Broker erlauben es, die Sparrate jederzeit online anzupassen. Du musst nicht von 200 € auf 0 € springen — 50 oder 100 € sind besser als nichts. Bei Trade Republic oder Scalable Capital geht das mit wenigen Klicks.

2. Puffer aufbauen vor der Elternzeit

Wenn du weißt, dass Elternzeit kommt: Bau in den Monaten davor einen Puffer auf. 3–6 Monatsgehälter auf dem Tagesgeldkonto geben Sicherheit und erlauben es dir, den Sparplan weiterlaufen zu lassen, ohne jeden Cent umrechnen zu müssen.

3. Den Sparplan auf den Partner verteilen

Falls ein Partner in der Elternzeit bleibt und der andere arbeitet: Erhöht der Arbeitende seinen Sparplan, kann die Familie insgesamt genauso viel besparen wie vorher — aber aus einem anderen Depot. Das optimiert auch die Steuerverteilung.

4. Kindergeld in den Sparplan stecken

Seit 2023 beträgt das Kindergeld 250 € pro Kind pro Monat (einheitlich). Das ist keine riesige Summe, aber 250 € monatlich über 18 Jahre bei 7 % p.a. ergeben nach der Sparplanformel ca. 107.000 € — ein sehr solider Startpunkt für Kinder. Mehr dazu im Artikel über ETF-Sparplan für Kinder einrichten.

5. Thesaurierer bevorzugen — Ausschüttungen nicht ausgeben

Wenn du thesaurierende ETFs hast, werden Erträge automatisch reinvestiert. Das ist gut: Du musst nicht aktiv entscheiden, was du mit Ausschüttungen machst — kein Risiko, dass du das Geld für Babyausrüstung ausgibst statt zu reinvestieren.

6. Freistellungsauftrag prüfen und anpassen

Wenn du bisher keinen Freistellungsauftrag bei deinem Broker hinterlegt hattest, ist die Elternzeit ein guter Moment. Du hast etwas Zeit, und du könntest Steuern sparen. Bis 1.000 € Kapitalerträge pro Jahr (Singles) sind steuerfrei — und in der Elternzeit ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du unter dieser Grenze bleibst.


Die häufigsten Fragen von Eltern zum ETF-Sparplan

Kann ich in der Elternzeit Aktien verkaufen?

Ja, ohne jede Einschränkung. Realisierte Gewinne sind Kapitalerträge und haben nichts mit Elterngeld oder Elternzeit zu tun. Achte aber auf die Steuern (Abgeltungssteuer 26,375 % auf Gewinne über den Sparerpauschbetrag hinaus) und den Progressionsvorbehalt beim Gesamteinkommen.

Ändert sich mein Freistellungsauftrag automatisch?

Nein. Du musst deinen Freistellungsauftrag selbst anpassen. Wenn du mit dem Partner zusammen veranlagt wirst, kannst du den gemeinsamen Sparerpauschbetrag von 2.000 € verteilen — z.B. 1.000 € für dein Depot, 1.000 € für das des Partners.

Lohnt sich in der Elternzeit ein Tagesgeldkonto statt ETF?

Für den Notgroschen: ja, unbedingt. Für den langfristigen Sparplan: nein. Tagesgeld schlägt Inflation kaum — momentan liegt es bei ca. 2,5–3 %, die Inflation bei ähnlichem Niveau. Reale Rendite: nahe null. ETFs (MSCI World, historisch 8–10 % p.a.) sind langfristig klar überlegen.

Was, wenn ich in der Elternzeit einen ETF kaufe und danach Verluste mache?

Das ist ein normales Anlagerisiko. Verluste aus ETF-Verkäufen können mit Gewinnen verrechnet werden (Verlustverrechnungstopf beim Broker). Mehr dazu in unserem Artikel über Verlustverrechnung bei ETFs.

Kann ich in der Elternzeit einen neuen Sparplan starten?

Ja! Es gibt keine Voraussetzungen für einen ETF-Sparplan außer einem Depot und Geld. Viele Neobroker (Trade Republic, Scalable Capital) erlauben Sparpläne ab 1 €. Wenn du bisher noch kein Depot hattest und jetzt in der Elternzeit Zeit hast, dich einzulesen — das ist sogar ein guter Zeitpunkt. Die Ruhe wird danach schwerer.

Wie lange darf ich in Elternzeit sein?

Bis zu 36 Monate pro Kind. Du kannst Elternzeit auch aufteilen: einen Teil direkt nach der Geburt, einen Teil zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. wenn das Kind in die Schule kommt — dann als "Elternzeitrest"). Das muss du allerdings rechtzeitig mit dem Arbeitgeber besprechen.


Rechenbeispiel: Zwei Szenarien für eine Mutter in Elternzeit

Ausgangslage: Lara, 31 Jahre alt, hat seit 3 Jahren einen ETF-Sparplan auf den VWCE (Vanguard FTSE All-World, ISIN: IE00BK5BQT80). Monatlich: 250 €. Depot-Stand: 10.000 €. Sie plant 14 Monate Elternzeit.

Szenario 1: Sparplan auf 100 € reduzieren

Während 14 Monate Elternzeit: 100 €/Monat statt 250 €. Danach bis Renteneintritt (34 Jahre bis Alter 65): wieder 250 €/Monat.

Szenario 2: Sparplan komplett pausieren

14 Monate kein Sparbeitrag, danach wieder 250 €/Monat.

Der Unterschied am Ende (in 34 Jahren bei 7 % p.a.): - Szenario 1 schlägt Szenario 2 um ca. 100 € × 14 Monate = 1.400 € Einzahlungen mehr, die 34 Jahre wachsen. Das macht ungefähr 12.000–15.000 € Unterschied beim Endkapital.

250 €/Monat über 30 Jahre ergibt bei 7 % p.a. gut 303.000 € — das ist der Wert des konsequenten Weiterbesparens, auch mit kurzem Dip.

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Fazit: Elternzeit und ETF-Sparplan — beides geht zusammen

Die Elternzeit ist eine besondere Lebensphase. Das Einkommen sinkt, die Ausgaben steigen, und der Kopf ist voll. Aber: Ein ETF-Sparplan in der Elternzeit ist nicht nur erlaubt — er kann sogar sinnvoll sein.

Unsere Empfehlung: - Puffer vorher aufbauen (3–6 Monate) — Sicherheit gibt Handlungsspielraum - Sparplan reduzieren statt pausieren (50–100 €/Monat halten den Rhythmus und den Zinseszinseffekt am Laufen) - Kindergeld nutzen — 250 € pro Monat sind ein solider Basisinvest für das Kind - Freistellungsauftrag prüfen — gerade in einkommensarmen Jahren lohnt sich das - Thesaurierer bevorzugen — automatisches Reinvestieren schützt vor Impuls-Ausgaben

Eine Pause von 12–24 Monaten kostet dich am Ende vielleicht 10.000–20.000 € Endkapital. Das ist real — aber kein Grund zur Panik. Wichtiger ist, dass du nach der Elternzeit wieder einsteigst und konsequent sparst.

Die besten Investoren sind nicht die mit dem höchsten Startkapital — sondern die, die am längsten dabei bleiben.

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Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken verbunden. Vergangene Renditen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

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